Veranstaltungstip: Christian Felber
8 Feb. 2012 in Kirchweidach

Gemeinwohl-Ökonomie &Landwirtschaft

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Stammtischtermine
Verlaengerung_slb

 

 Vortrag und Diskussion

Pressebericht (Tips) als Download (pdf.)

EU und Globalisierung.

Warum Armut und Reichtum gleichzeitig zunehmen – und was wir tun können.

von und mit Christian Felber


Vortrag Felber B1

Die Skepsis gegenüber EU und Globalisierung wächst in der Bevölkerung. Dafür werden verschiedene Gründe genannt: Vom Demokratieloch in Brüssel bis zur angeblichen Ferne von „Europathemen“.

„Vielleicht gibt es aber noch einen Grund“, gibt Christian Felber zu bedenken: „Die EU hat sich von einer ihrer Gründungsideen – Friede am europäischen Kontinent – meilenweit wegentwickelt. Im Kern ist sie heute eine Freihandelszone, die nicht die Lebensinteressen der Menschen ins Zentrum ihrer Politik stellt, sondern Handels- und Geschäftsinteressen.“

•  Herzstück der EU ist der Binnenmarkt, der auf vier Wirtschaftsfreiheiten beruht: Kapitalverkehr, Warenhandel, Dienstleistungshandel und Personenmobilität. Die fundamentalen Pfeiler der EU sind nicht: soziale Sicherheit, Friede, Umweltschutz oder Menschenrechte. „Diese Schieflage bereitet vielen Menschen Unbehagen: Freihandel als Fundament für eine „Europäische Identität“ ist zuwenig“, so Felber.

•  „Entgegen der Versprechen, der EU-Binnenmarkt und weltweiter Freihandel brächten mehr Wohlstand für alle, gibt es nur eine Minderheit von Gewinnern“, betont Christian Felber. Für die Mehrheit der Bevölkerung bedeutet dies einen Abbau von sozialer Sicherheit, die Realeinkommen sinken, die Armutsgefährdung steigt, die Arbeitslosigkeit ist auf Rekordhöhe. Lokale Wirtschaft und regionale Vielfalt leiden unter dem Vorrang des Weltmarktes.

•  Wie wurde die Globalisierung gemacht, wer hat den EU-Binnenmarkt so konstruiert wie er heute ist? Ist das ein Naturgesetz oder ein undemokratisches politisches Projekt? Welche Alternativen gibt es, und was können wir tun?

Christian Felber ( www.christian-felber.at ) – 33, gebürtiger Mattsseer, Mitbegründer von Attac Österreich und mehrfacher Buchautor – wird am Mittwoch 12. April um 19:30 im Pfarrheim Tarsdorf über diese Thematik referieren. Nach dem von INN´dZUKUNFT veranstalteten Vortrag besteht noch die Möglichkeit einer Diskussion mit dem Referenten.

Ausklingen wird die Veranstaltung bei einem Buffet.

Eintritt: Frei (...willige Spende)

Wer ist "INN`dZUKUNFT"?

INN´dZUKUNFT sind Menschen aus Hochburg-Ach, Tarsdorf und St. Radegund die sich Gedanken zu ökologischen und sozialen Themen machen. Stefan Esterbauer, Stefan Peterlechner, Andreas Peterlechner, Günther Frank, Thomas Schmitzberger, Florian Schwanninger und Erik Schnaitl bilden bis jetzt das Kernteam von INN´dZUKUNFT.

Was bedeutet der Name, was wollt ihr damit aussagen?

INN´dZUKUNFT bedeutet die Zukunft in unserer Region aktiv mitzugestalten, aber auch den Blick auf globale Zusammenhänge nicht zu verlieren. Nach dem Motto: Denke global, handle lokal.

Euer Anliegen ist also?

Auf ökologische und soziale Missstände hinzuweisen, und aufzuzeigen welche Handlungsmöglichkeiten jeder einzelne von uns hat. Dabei ist nicht nur die Öffentlichkeitsarbeit wichtig, sondern auch die gruppeninterne Diskussion.

Welche Aktivitäten setzt Ihr?

Eine weitere Veranstaltungen haben wir bereits geplant. So wird der Film „We feed the world“ von Erwin Wagenhofer am Montag 8. Mai im Pfarrheim Tarsdorf um 19:30 Uhr gezeigt.

Dieser Film wird weiters von dem katholischen Bildungswerk Franking am Freitag 5.Mai im Kirchenwirt in Franking und von den Grünen Eggelsberg am Dienstag 9. Mai im Haus Maximilian in Ibm, jeweils um 19:30 Uhr gezeigt.

Am 11.April um 19:30 Präsentiert Christian Felber das „Kritische EU Buch. Warum wir ein anderes Europa brauchen.“ in der AK Braunau, Salzburgerstraße 29.

INN`dZUKUNFT freuet sich auch über weitere engagierte und interessierte MitbürgerInnen, sowie über Anregungen und Meinungen.

 

Vorrag Felber B2

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